|
|
1. Energie und Klimaschutz
Energie und Klimaschutz können schon im Kindergarten und in der Grundschule Thema der Bildungsarbeit sein. Woher kommt der Strom? Wie kann umweltfreundlich Energie erzeugt werden? Was hat unser Energieverbrauch mit dem Eisbären zu tun? Mit Weiterbildungen und Materialien unterstützt „Leuchtpol“ Kindertagesstätten, eigene Konzepte für die praktische Umsetzung des Themas „Energie“ zu entwickeln. Die Lernwerkstatt „Ohne Eis kein Eisbär“ stellt praxiserprobte Materialien für den Unterricht zum Thema Klimawandel in der Grundschule zur Verfügung.
Leuchtpol (E)
Team BNE Bergstraße „Ohne Eis kein Eisbär“ (P)
Moderation: Martin Jatho (AZN-Vogelsberg)
|
|
|
2. Wasser lokal bis global
Wasser ist Grundlage des Lebens, nicht nur für Menschen. Wasser kann auch Bedrohung sein, was sich bei Überschwemmungen immer häufiger zeigt. In der Lernwerkstatt „Wasser“ für Grund- und weiterführende Schulen werden die Vielfalt und Komplexität des Themas durch selbsttätiges Forschen und Erleben begreifbar gemacht. Die globale Dimension lässt sich am Beispiel des „Virtuellen Wassers“, das unsichtbar in allen Produkten steckt, mit weiterführenden Schulen erarbeiten.
ANU-Hessen: Lernwerkstatt Wasser (P, S) Vereinigung deutscher Gewässerschutz: Virtuelles Wasser (S)
Moderation: Elke Holzinger-Stuber
|
|
3. Papier Rohstoff und Ware
Papier ist allgegenwärtig, die Herkunft der Rohstoffe und die Technik der Papierherstellung jedoch meistens nicht. Im Workshop werden zwei verschiedene Wege zur Papierherstellung präsentiert. Neben dem Ausprobieren der Techniken gibt es in der Papierwerkstatt der Umweltberatung Limburg-Weilburg neueste Informationen rund um Recyclingpapier, weisses Papier und dessen Verwendung. Im zweiten Teil des Workshops erläutert die Schülerfirma PaperLio ihr Vertriebskonzept zu umweltfreundlichen Schulmaterialien.
Umweltberatung Landkreis Limburg-Weilburg: Papierwerkstatt (P)
Schülerfirma St. Lioba (S)
Moderation: Gabi Schaar-v.Römer (Umweltzentrum Hanau)
|
|
|
4. Ernährung nah und fern
Was hat die regionale Landwirtschaft mit der Ernährung zu tun und welche globalen Folgen hat unser Konsumverhalten? Am Beispiel „Mit der Kuh auf Du und Du“ vermittelt der erste Workshop, wie Sie einen Bauernhof als Lernort für Ihre Arbeit nutzen können. Der Workshop „Schokolade“ zeigt, woher die Zutaten kommen und welche es sind. Wie kommt die Schokolade auf unseren Tisch und wer verdient eigentlich daran? Die außerschulischen Lernorte Weltladen und Botanischer Garten stellen sich vor und erläutern Methoden zur Umsetzung des Themas aus dem Bereich des Globalen Lernens.
Umweltministerium: Bauernhof als Klassenzimmer (P)
Weltladen Marburg: Schokolade (E)
Moderation: Veronika Lindmayer (Naturschutzzentrum Bergstraße)
|
|
5. Energietechnik und -effizienz
Im Zentrum des Workshops steht das Schlüsselthema der nachhaltigen Energienutzung: Die Energiedienstleistungen Wärme, Beleuchtung, Mobilität und Information. Sie können von SchülerInnen weiterführender wie beruflicher Schulen in einer Lernwerkstatt und in Lerneinheiten erarbeitet werden. In den Blick der pädagogischen Arbeit rücken die erneuerbaren Energien, Kraft- Wärme-Kopplung und effiziente Energieumwandlung. Die „Lernwerkstatt Energie schlau nutzen!“ ist als offizielles Projekt der UN-Dekade BNE angemeldet.
Mainova AG: Energie schlau nutzen! Lernwerkstatt für weiterführende Schulen (S)
Techniker Schule Butzbach: Hessische Lerneinheiten zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien (B)
Moderation: Michael Schlecht (Umweltlernen in Frankfurt e.V.)
|
|
|
6. Mobilität der Zukunft
Verkehr umgibt uns allgegenwärtig. Sei es durch die Globalisierung der Wirtschaft, die Notwendigkeit den Arbeitsplatz zu erreichen oder den Wunsch nach Mobilität in der Freizeit. Nachhaltige Formen von Mobilität sind gefragt. Mobilitätsbildung ist aus der Verkehrserziehung erwachsen. Sie umfasst neben der Vermittlung eines situationsangemessenen Verhaltens einen kritischen Umgang mit Verkehrsmitteln und erarbeitet Perspektiven einer nachhaltigen Mobilität. Die Kampagne „Klimameilen“ stellt den Weg zur Schule in den Mittelpunkt; „Klassenreisen“ die Planung einer Klassenfahrt.
Schule & Gesundheit: Nachhaltige Klassenreisen Mobilität planen lernen (S)
Klimabündnis: Klimameilen (P)
Moderation: Reiner Mathar (AFL)
|
|
7. Wald Lebens- und Wirtschaftsraum
Der Wald als Lebensraum besitzt vielfältige ökologische Funktionen, er dient u.a. als Wasserspeicher, CO2-Senke und Erholungsort. Doch zugleich ist der Wald auch ein Wirtschaftsraum, der erhebliche Potenziale an nachwachsenden Rohstoffen vor allem im Energiebereich bietet. In zwei Projekten werden diese vielfältigen Aspekte ausgewogen unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten erläutert und „begreifbar“ gemacht.
Hessen-Forst: BNE-Aktivitäten (E)
HeRo: Bildungsbaustein Holz u. Energie (P, S) Moderation: Katrin Fiedler (Hessen-Forst)
|
|
|
8. Biodiversität erfahren und gestalten
Was haben Teufelskralle und Pfefferminze gemeinsam? Es sind zwei von unzähligen Pflanzenarten, die von Menschen für medizinische Zwecke genutzt werden. Erfahren Sie mehr über traditionelles Wissen, nachhaltige Nutzung und gerechte Verteilung und wie dies gut zusammenwirken kann. Was können wir heute tun, um den Reichtum an Arten sowie die genetische Vielfalt auch für künftige Generationen zu sichern? Von der heimischen Pflanze bis zur Wildpflanze in Entwicklungsländern das ist der Bogen, den wir in diesem Workshop spannen und an dem wir aufzeigen, wie eng unser tägliches Leben mit der biologischen Vielfalt lokal und global verknüpft ist.
BioFrankfurt Netzwerk für Biodiversität (S)
Naturschutz-Akademie Hessen: (P)
Moderation: Martina Teipel (Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben)
|
|
9. Wege zum Glück Geld, Konsum, Lebensstil
Kinder und Jugendliche sind eine wichtige Zielgruppe der Konsumindustrie. Gerade jungen Menschen sollte der verantwortungsbewusste Umgang mit Geld auf den Lebensweg mitgegeben werden. Im Workshop wird gezeigt, wie junge Menschen lernen können, mit ihren finanziellen Mitteln auszukommen. Die Themen „Ohne Moos nix los“, „Im Rausch der Sinne Werbung, Konsum, Verbraucherrechte“ sowie „Let‘s talk about money“ sind Teil des Projekts „Alltagskompetenzen Durchblick gehört dazu“, das von der Verbraucherzentrale Hessen und dem Deutschen Hausfrauen-Bund, LV Hessen durchgeführt wird.
Deutscher Hausfrauenbund, LV Hessen (S, EB) Verbraucherzentrale (S, EB)
Moderation: Jutta Koop (HMUELV)
|
|
|
10. Natur und Kunst 2 künstlerische Übungen
Ein wesentliches Ziel von Umweltbildung ist es, eine persönliche Beziehung zur Natur als Voraussetzung einer Wertschätzung der natürlichen Umwelt zu fördern. Kunst als Ausdruck individuellen Wahrnehmens und Erlebens heißt hier: der gestalterische Prozess ist sinnliches Sich-in-Beziehung-setzen zur Natur. Neue und interessante Wege der Partizipation von jüngeren Kindern zeigt eine künstlerische Dorfgestaltung aus dem Biosphärenreservat Rhön. Natur -Arte richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. Ein Stein- und Ton-Formenzyklus, gearbeitet mit Händen und geschlossenen Augen, ist Öffnung der Sinne, Wahrnehmungs-Schulung und Material-Erfahrung.
Biosphärenreservat Rhön: Kunst und Natur im Dorf (P, E) Werner Henkel, NaturArte: (S, EB) Moderation: Susanne Bronder (Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben)
|
|