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Deutschland ist weltweit der zweitgrößte Importeur von Papier und der drittgrößte von Zellstoff. Der Zellstoff für deutsches Papier stammt vor allem aus Finnland (hier mit Russland), Schweden, Kanada, Brasilien, Chile.
Oft wie am Beispiel Kanada werden sogar Urwälder kahl geschlagen und zum Teil zumindest in der Vergangenheit nicht einmal aufgeforstet. Hier knüpft der Workshop an die Frage an „Was hat Papier mit Biodiversität zu tun“?
Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne der Initiative 2000plus, ist das Ziel ein neues Bewusstsein für die Kostbarkeit des Papiers bei Schüler/innen und Lehrer/innen wachzurufen. Die Schulen erklären sich bereit, bei Schreibheften, -blöcken, Kopierpapier etc. möglichst Recycling-Papier mit dem "Blauen Engel" zu verwenden und insgesamt zu einer Reduzierung des Papierverbrauchs beizutragen.
Ein allgemeines, angewendetes Konzept einer Schulstunde „Ein Schulheft geht auf Reisen“, veranschaulicht für jede Altersstufe die Auswirkungen des hohen Papierverbrauchs bzw. des Nichtgebrauchs von Recyclingpapieren an Beispielen von Dias über Kanada. Wir machen eine Reise in den Urwald, erleben Pflanzen, Bären. Lachse und Indianer. Sehen die Folgen der Zellstoffgewinnung und des Raubbaues der Wälder.
Zu guter Letzt wird in der Stunde über die Vielzahl der Papierlabels aufgeklärt.
Diese Schulstunde wird nach einer allgemeinen Einführung zum Thema vom Referenten während des Workshops abgehalten.
Am Ende des Workshops werden als Ergänzung zu dem Thema Beispiele aus Indonesien und Brasilien gezeigt.
Link:
Initiative 2000plus
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