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Zur ökologischen Folgenabschätzungen von wirtschaftlichem Handeln und planerischem Handeln wurden verschiedene Berechnungsmodelle entwickelt. Das bekannteste ist vermutlich das MIPS-System des Wuppertal-Instituts. Übertragen auf die globale ökologische Belastbarkeit der Erde und die Abschätzung von individuellem Handeln ist hieraus die Methode des ökologische Fußabdrucks entwickelt worden. Er zeigt an, wie viel Fläche ein Mensch mit einem bestimmten Lebensstil beansprucht und welche Fläche bei einer gerechten Verteilung verfügbar wäre.
Der Workshop soll erarbeiten, wie die Methode „Ökologischer Fußabdruck“ dazu genutzt werden kann, in der Bildungsarbeit die Zusammenhänge zwischen eigenem Handeln und der Biodiversität auf der Erde zu vermitteln.
Eine von der GTZ dokumentierte Unterrichtseinheit sowie die über das Internet verfügbaren Programme von WWF, BUND und anderen bilden den Ausgangspunkt für eine Bearbeitung. Diese erfolgt interdisziplinär und fächerübergreifend, da individuelle Konsumentscheidungen ökologische, ökonomische und soziale Folgen zeitigen. Die Methode „Ökologischer Fußabdruck“ ist damit jenseits der Fragestellung Biodiversität übertragbar auf weitere Fragestellungen im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung.
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Latsch!
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